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Tanzen! | Tanzmalereien von 2013-2019

14/10/2019
von Manuel Süess
Tanzen! | Tanzmalereien von 2013-2019 | Manuel Süess

Der Tanzsport und im speziellen Turniertanz Latein war für lange Zeit eine meiner grossen Leidenschaften. Obwohl ich im Turniertanz nie allzu erfolgreich wurde, gab mir das Training und die Turniere während mehr als einem Jahrzehnt viel Freude, Spass, Motivation, Leidenschaft und Energie. So ist es umso erstaunlicher, dass es sehr lange dauerte, bis das Tanzen auch in meine Malerei einzog. Tatsächlich gab es 2010, Jahre vor meiner ersten Tanzmalerei und einige Zeit vor Gründung meines Kunstateliers, in der Neue Fricktaler Zeitung einen Zeitungsartikel über mich mit der Aufschrift «Der malende Tänzer», damals war das Tanzen mein Lebensinhalt und das Malen erfolgte nur so nebenbei.

Doch auch nach Gründung meines Ateliers und Gang in die selbständige Erwerbstätigkeit als Künstler ging es noch einige Zeit bis zu meiner ersten Tanzmalerei. Tatsächlich war die Entstehung meiner ersten Tanzbilder reiner Zufall. Wie es bei der abstrakten Malerei so ist, lassen sich manchmal die verschiedensten Formen in den wild gemalten Farben erkennen. Und so war es gegen Ende 2013 ein genau solcher Farbklecks auf einem meiner Bilder, der mich an einen wilden, leidenschaftlichen Tänzer erinnerte.

Tags darauf versuchte ich diesen Farbklecks zu reproduzieren, was in der abstrakten Malerei nicht immer ganz einfach ist, auch wen es sich einfach anhört. Farbklecks ist doch gleich Farbklecks oder etwa nicht? Doch es gelang. Und der Rest ist Geschichte, könnte man nun sagen.

Meine Tänzerlein haben seitdem eine lange Entwicklung mit Hochs und Tiefs, besser und weniger gelungenen Ausführungen, sehr technischen und wild abstrakten Versionen hinter sich. Doch am schönsten ist es immer, wenn sie beim meine Tanzmalerei betrachtenden Betrachter fröhliche Emotionen und Erinnerungen wecken und ihm oder ihr ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

Meine Tanzmalerei Nr. 823 Tanzen! 2.19

07/10/2019
von Manuel Süess
Meine Tanzmalerei Nr. 823 Tanzen! 2.19

Das Bild Nr. 823 Tanzen! 2.19 war nicht nur mein erstes Kunstwerk von 2019, sondern auch das erste Gemälde nach einer Malpause von knapp einem Jahr.

In diesem Jahr konzentrierte ich meine kreative Schaffenskraft auf die Vollendung meines zweiten Romans. Doch nicht nur. Daneben absolvierte ich auch Semester zwei und drei meines Studiums an der Hochschule Luzern.

Die Malpause wählte ich bewusst. Denn bei den vorangehend vollendeten Bildern merkte ich, dass das spielerische Element, dass meinen Tanzmalereien viel Spass und Freude einhauchte, etwas zu kurz gekommen ist. Die Tanzbilder waren Schritt für Schritt immer technischer geworden. Was nichts Schlechtes ist, denn so konnte ich die handwerkliche Qualität meiner Werke in den letzten Jahren stetig steigern. Doch die Verspieltheit fehlte mir. Daher beschloss ich Spachtel und Pinsel etwas ruhen zu lassen. Mit meinem zweiten Roman und dem Studium stand zudem genug Arbeit an, so dass ich wusste, dass mir währenddessen sicherlich nicht langweilig werden würde.

Nach der Veröffentlichung meines zweiten Buches nahm ich mir die Zeit einige meiner älteren Werke wieder anzusehen. Werke, die mir sehr gefielen, wovon sich einige auch in meinem privaten Besitz befinden. Ich betrachtete nicht nur meine frühen und späteren Tanzbilder, auch einige meiner frühen abstrakten Werke auf Holz nahm ich wieder hervor und schaute sie an. … und entdeckte die zuletzt fehlende Verspieltheit von neuem. Doch nicht nur in meinen Bildern. Vorwiegend dank meines zweiten Romans, in welchem ich meiner Fantasie freien Lauf liess, was in einem wunderbar aussergewöhnlichen Buch endete.

Somit war das Hauptprojekt für die Semesterferien zwischen den Prüfungen des alten Herbst- und des kurz bevorstehenden neuen Frühlingssemesters klar. Es galt wieder Pinsel, Farbe, Spachtel, Leinwand und Abdeckkarton zur Hand zu nehmen. So entstand in den daraufkommenden Wochen mein Bild Nr. 823 Tanzen! 2.19.

Dragiputz der Atelierdrache

30/09/2019
von Manuel Süess
Dragiputz der Atelierdrache

Dragiputz, Atelierdrache, Sicherheitschef und Terminkoordinator in Person.

Wenn Sie bei mir Anrufen, ist es gut möglich, dass Dragiputz den Anruf entgegennimmt. Als Sicherheitschef und Terminkoordinator meines Kunstateliers hat er das Telefon meist bei sich in seinem Hort. Sollte es einmal länger dauern, bis jemand rangeht, ist er wahrscheinlich am Tanzen. Denn wenn niemand schaut und gleichzeitig das Telefon klingelt, tanzt er für gewöhnlich frisch und fröhlich zu den Klängen des Klingeltons kreuz und quer durch mein Atelier. Glücklicherweise hat mein Telefon einen Anrufbeantworter.

Dragiputz, mein Atelierdrache, ist eine treue Seele. Ich kenne ihn bereits seit Kindestagen. Danach versteckte er sich für viele, viele Jahre bei meinen Eltern auf dem Dachboden. Vor einigen Jahren, als ich ihnen half den Estrich aufzuräumen, schlich er sich klammheimlich in die Waschküche. Neugierig, wie er ist, stieg er in die Waschmaschine. Natürlich nicht ohne diese vorher einzuschalten. Von der Rundfahrt erschöpft, ruhte er sich danach für einige weitere Jahre auf einem Schaukelstuhl mit Sicht auf den Pilatus aus.

2018 zog ich von Rheinfelden zurück in die Region Luzern. Und siehe da, eines Morgens stand Dragiputz plötzlich in meinem Atelier und verkündete, er sei mein neuer Sicherheitschef. Es sei nötig, dass ich einen solchen habe und als furchtloser Drache sei er perfekt für den Job geeignet. Einer meiner Barhocker gefiel ihm so sehr, dass er sich darauf sogleich seinen Drachenhorst einrichtete. Von hier habe er die perfekte Übersicht, verkündete er. Am liebsten geniesst er von dort die Aussicht auf Pilatus und Vierwaldstättersee.

Letzthin meinte er, sollte ich einmal säumige Zahler haben, solle ich es ihm ruhig sagen, er werde diesen gerne Feuer unterm Hintern machen. Bis dahin muss er sich damit begnügen das Cheminée im Garten einzuheizen.

E‘ FANTI BA‘ | Mein Kunstwerk Nr. 1

23/09/2019
von Manuel Süess
Nr. 1 E' FANTI BA' | Manuel Süess | 2008

E‘ FANTI BA‘ – warst auch du schon einmal da? Wenn nicht dann hast du definitiv was verpasst! Denn E‘ FANTI BA‘ ist die Wellness Oase für Junge und Junggebliebene. Da muss man einfach zumindest einmal gewesen sein. Worauf wartest du noch? Vergesse für einmal den Alltag und geniesse die unnachahmlichen Annehmlichkeiten von E‘ FANTI BA‘. Schwelge vor dich hin, lass dich in den Tag hinein treiben und verwöhne Körper, Geist und Seele. Das bietet dir nur das wundersame E‘ FANTI BA‘.

Moment! Du kannst dies hier lesen? Oh nein, denn nun muss ich dich leider enttäuschen. E‘ FANTI BA‘ wird seine Türe für dich niemals öffnen. Die Türsteher stehen im Ruf ihre strikten Regeln kompromisslos durchzusetzen. Eingelassen werden nur junge und junggebliebene Elefantendamen. Doch dennoch ist noch nicht alles verloren. Denn hier kannst du zumindest einen Ausschnitt aus dem Leben von E‘ FANTI BA‘ erwerben. Der junge, aufstrebende Künstler hat es irgendwie geschafft sich einzuschleichen. Wie? Fragst du. Das weiss selbst ich nicht. Doch erzählte er mir, dass auch in E‘ FANTI BA‘ die steigende Konkurrenz und Kosten nicht ohne Spuren zu hinterlassen vorübergingen. Vor allem die benötigten Unmengen an warmem Wasser machen ihnen zu schaffen. So konnten zuletzt nicht einmal mehr die berühmten Mosaike in Stand gehalten werden und verlieren allmählich ihren Glanz. Neusten Gerüchten zufolge soll das sagenumwobene E‘ FANTI BA‘ inzwischen sogar ganz unter Sand und Urwald verschwunden sein.

Doch du hast nun die grosse Chance das letzte Zeugnis des Glanzes von E‘ FANTI BA‘ zu dir zu holen. Greife zu solange du noch kannst! Nenne schon bald dieses Mosaik dein Eigen. Gönn dir dann ab und zu eine ruhige Minute, schwelge in der Welt von E‘ FANTI BA‘ und geniesse dein Leben.

Manuel Süess, 2008 (Original Text zum Mosaik E‘ FANTI BA‘)

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Mein Werk E‘ FANTI BA‘ schuf ich 2008 nach dem erfolgreichen Abschluss meiner Ausbildung an der Schweizerischen Hotelfachschule Luzern. Die ersten Ideen zum Bild hatte ich bereits während dem letzten Semester. Neben der auf den Abschluss folgenden Stellensuche beschloss ich, E‘ FANTI BA‘ nicht nur als Skizze, sondern in verkaufsfähiger Qualität anzufertigen. Zusätzlich entschied ich mich meine Bilder fortan beginnend mit E‘ FANTI BA‘ zu nummerieren. So wurde E‘ FANTI BA‘ mein Kunstwerk Nr. 1.

Kurze Zeit später begann ich die Einzelteile für mein Mosaik E‘ FANTI BA‘ von Hand herzustellen. Schon bald merkte ich, dass ich eine einiges grössere Menge an Teile benötigen würde als gedacht, insgesamt wurden es über 14’000. Doch davon liess ich mich nicht abschrecken, vollendete E‘ FANTI BA‘ – mein Bild Nr. 1 – einige Monate später und stellte es für ein einen Verkaufspreis von einem kleinen Vermögen auf eine Auktionsplattform, welche weiss ich nicht mehr so genau. Und dann, … kam sogleich ein Milliardär, … kaufte es für das Zehnfache, … und zahlte ein grosszügiges Trinkgeld obendrauf, … ;) …, nein, schön wärs, … noch kann E‘ FANTI BA‘ in meinem Atelier bewundert werden. Zumindest noch so lange nicht einer dieser sagenumwobenen Milliardäre vorbeischaut und es sich als kleines Schmuckstück für sein Wohnzimmer sichert.

Einige Details zum Mosaik E‘ FANTI BA‘:

  • Das Mosaik bestehet aus über 14‘000 handgefertigten Einzelteilchen.
  • Jedes einzelne Mosaik-Teilchen ist ein Unikat, hergestellt aus mit Öl-Pastellen bemaltem Künstlerpapier (170g/m2, säurefrei).
  • Um die Farbe langfristig zu erhalten und als Schutz vor Staub und Schmutz wurde das Mosaik zum Abschluss mit Klarlack fixiert.
  • Angefertigt in ca. 150-200 Arbeitsstunden.
  • Der Rahmen und die Rückenwand sind aus Holz gefertigt.
  • Höhe: ca. 76cm Breite: ca. 111cm.

 

Rückblick & Werk Katalog 2018

06/02/2019
von Manuel Süess

Rückblick 2018

Im Frühjahr 2018 packte Manuel Süess seine sieben Sachen, lud sie in seinen fünftürigen Smart und in den Lastwagen der Umzugsfirma, fuhr los, kam an und schlug seine Zelte neu in Horw mit Sicht auf Pilatus und Vierwaldstättersee auf. Dieser Umzug bedeutete ebenfalls eine Rückkehr zu seinem Heimatort.

Der künstlerische Fokus dieses Jahres lag in der Fertigstellung, Überarbeitung, Drucksetzung und Veröffentlichung seines zweiten Romans »Das Panequarium-Experiment«. Von der Idee bis zum veröffentlichten Buch arbeitete er gut ein Jahr an diesem Projekt.

Neben seinem Kunstschaffen absolvierte Manuel 2018 Semester zwei und drei seines Studiums BSc in Business Administration an der Hochschule Luzern.

2018 malte Manuel Süess zwei Gemälde und veröffentlichte einen Roman. Seine Kunstwerke wurden in seiner Atelierausstellung in seinem Kunstatelier interessierten Besuchern und Kunden präsentiert.
 

Werk Katalog 2018

Werk Katalog 2018 als PDF bestellen.

»Das Planequarium-Experiment« – Der zweite Roman von Manuel Süess

26/10/2018
von Manuel Süess

»Das Planequarium-Experiment« – Der zweite Roman von Manuel Süess

Neben seinem Kunstschaffen schreibt Manuel Süess unterhaltsame, kurzweilige Geschichten. Nach gut einem Jahr Arbeit, von der Idee bis zum fertigen Buch, und sechs Jahre nach seinem Erstlingswerk »Der Buchhalter« ist mit »Das Planequarium-Experiment« soeben sein zweiter Roman erschienen.

Manuel Süess erzählt seine außergewöhnliche Geschichte »Das Planequarium-Experiment« in Dialogform. Dadurch entsteht ein kurzweiliges und lebendiges Leseerlebnis. In den Dialogen lernt man Schritt für Schritt die einzelnen Personen, Orte und Handlungsstränge kennen, die sich im Verlaufe der Geschichte zu einem Ganzen verweben.

Über das Buch
Obwohl die angewandte Planetenalchemie seit Hunderten von Jahren streng verboten ist, träumen die Geschwister Erdea und Luto davon, in einem Aquarium ihr eigenes Universum voller Planeten und Sterne zu erschaffen. Vor sieben Jahren zogen sie deshalb in die abgelegene Siedlung Gans Anderswo und widmen sich seither, fern vom Stress und der Hektik der Hauptstadt, ihren Nachforschungen. Durch den zufälligen Fund eines Buches des ominösen Dr. Phla in einer der letzten, verlassenen Bibliotheken des Landes scheint die Umsetzung ihres Traumes plötzlich greifbar. Voller Tatendrang spüren sie den letzten lebenden Planetenalchemisten an seinem Stand beim 13. Markt auf und bitten ihn um Hilfe. Dieser bestärkt sie in ihrem Vorhaben, jedoch nicht ohne vorher eine Warnung auszusprechen.

»Das Planequarium-Experiment« ist eine amüsante, kurzweilige, frei erfundene Geschichte in Dialogform aus der Feder des Schweizer Künstlers und Autors Manuel Süess.

»Ein wunderbar außergewöhnliches Buch« Anja E. L. Mathes

»Das Planequarium-Experiment« bestellen

Mein Beitrag im 100 Bilder | 100 Künstler | 100 Werke | Ausgabe 6 | 2018 | Boesner

01/05/2018
von Manuel Süess
100 Bilder | Ausgabe 6 | Boesner
 
Meine Pferdemalerei Nr. 792 Emma steigt (2016) wurde in der sechsten Ausgabe von 100 Bilder | 100 Künstler | 100 Werke von Boesner präsentiert.
 
Mehr entdecken: http://100bilder.ch/

Rückblick & Werk Katalog 2017

03/04/2018
von Manuel Süess

Rückblick 2017

2017 setzte Manuel Süess seinen Schwerpunkt weiterhin auf die Weiterentwicklung seines Kunstschaffens und der handwerklichen Qualität seiner Arbeit.

Manuel kombinierte sowohl abstrakte und figurative Elemente als auch verschiedene, künstlerische Arbeitstechniken in seinen Bildern. Während er die Hintergründe seiner Werke in kräftigen Farben und vorwiegend abstrakt gestaltete, modellierte er seine abstrahierten Figuren mit einer schwarzen, grobkörnigen Strukturpaste auf die Leinwand. Neben seinen beliebten, lebensfrohen Tänzern malte und modellierte Manuel ebenfalls Pferde, Hunde und Vögel, wobei jede Motivgruppe ihre eigene Arbeitsreihe bildet, jedoch alle mit derselben Arbeits- und Ausdrucksweise erstellt wurden und somit eine Einheit bildeten. Jede Motivserie verfügte dabei über sein eigenes Farbenspektrum und Themengebiet: Die Tänzer waren lebendig, feurig, Rot und lebensfroh. Die Pferde unabhängig, stark, Grün und erdverbunden. Die Vögel ruhig, geduldig, Blau und frei.

2017 malte Manuel Süess 27 Gemälde und zeichnete eine Fine Liner Zeichnung. Seine Kunstwerke wurden in seiner Atelierausstellung in seinem Kunstatelier interessierten Besuchern und Kunden präsentiert. Neben seinem Kunstschaffen schloss Manuel drei Weiterbildungen im Bereich Immobilienbewirtschaftung erfolgreich ab und startete im Herbst 2017 das Studium BSc in Business Administration an der Hochschule Luzern.
 

Werk Katalog 2017

Werk Katalog 2017 als PDF bestellen.

Neuer Standort | Neue Aussicht

11/03/2018
von Manuel Süess

Aussicht aufs Stanserhorn Aussicht auf den Pilatus

In den vergangenen Tagen und Monaten hat Manuel viele Schachteln gepackt, gegen 100 alleine nur mit seinen Bildern, in einen grossen Lastwagen geladen und gut 100km gegen Süden transportieren lassen, denn er ist mit seinem Atelier- und Hausrat umgezogen. Von Rheinfelden, wo er während acht Jahren wohnte, zurück nach Horw bei Luzern, Pilatus und Vierwaldstättersee, wo er seine Kindheit und Jugend verbrachte. Vom Balkon seines neuen Zuhauses und Kunstateliers kann er nun wieder die Aussicht über die Horwer Bucht des Vierwaldstättersees und auf den Pilatus geniessen.

Bildbesichtigungen und Atelierbesuche am neuen Standort in Horw werden ab Mitte April/Mai 2018 auf Anfrage wieder möglich sein. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Aktuelles Schaffen | Abstrakt-figurative Malerei von Manuel Süess

15/11/2017
von Manuel Süess

Abstrakt-figurative Malerei von Manuel Süess

In seinem aktuellen Schaffen konzentriert sich Manuel Süess auf die kontinuierliche Weiterentwicklung von handwerklicher Qualität, Ausdruck und Räumlichkeit seiner Gemälde.

Manuel kombiniert sowohl abstrakte und figurative Elemente als auch verschiedene, künstlerische Arbeitstechniken in seinen Bildern. Während er die Hintergründe seiner Werke in kräftigen Farben und vorwiegend abstrakt gestaltet, modelliert er seine abstrahierten Figuren mit einer schwarzen, grobkörnigen Strukturpaste auf die Leinwand, wodurch diese weiter in den Vordergrund gerückt werden und ein spannendes Spiel durch den Kontrast von Vorder- und Hintergrund entsteht. Dank dieser haptischen Oberflächenstruktur erhalten die Gemälde zusätzlich eine plastisch räumliche Dimension.

Die lebendigen, abstrahierten Figuren finden Ihren Ursprung in den frühen feurig, abstrakten Tänzern von Manuel Süess als auch in seinen frühen Linolschnitten kombiniert mit einem inspirierenden Einfluss von chinesischen Scherenschnitten. Im Gegensatz zu den Linol- und Scherenschnitten schneidet Manuel seine Figuren jedoch nicht aus der Leinwand aus, sondern baut sie, mit Lebendigkeit und Körperspannung betonenden Aussparungen durch welche der Hintergrund hindurchscheint, auf die Leinwand auf.

Neben seinen beliebten, lebensfrohen Tänzern malt und modelliert Manuel ebenfalls Pferde und Vögel, wobei jede Motivgruppe ihre eigene Arbeitsreihe bildet, jedoch alle mit derselben Arbeits- und Ausdrucksweise erstellt werden und somit eine Einheit bilden. Jede Motivserie verfügt dabei über sein eigenes Farbenspektrum und Themengebiet: Die Tänzer sind lebendig, feurig, Rot und lebensfroh. Die Pferde unabhängig, stark, Grün und erdverbunden. Die Vögel ruhig, geduldig, Blau und frei.

Entdecke seine Gemälde: http://art-by-manuel.com/de/malerei/