Bitte beachten: Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie fortfahren, gehen wir davon aus, dass Sie damit einverstanden sind, dass Sie Cookies von dieser Website erhalten. Weitere Informationen. | OK

Babykauz

18/11/2019
von Manuel Süess
Babykauz | ART by MANUEL SÜESS

Der liebe kleine Babykauz von 2009 ist eines meiner liebsten und teuersten Gemälde. Dieses Kunstwerk begründete auch meine Bilderkategorie «Babykauz & Friends», deren Werke allesamt eine spezielle Bedeutung für mich haben und entsprechend teuer im Verkauf angeboten werden. Wer eines dieser Gemälde kaufen will, muss den geforderten Preis von zwanzigtausend Schweizerfranken bezahlen können, ansonsten behalte ich es lieber für mich :).

Babykauz war eines meiner ersten Vögel Gemälde und entstand, als das Kunstschaffen für mich noch ein Hobby war. Gemalt habe ich ihn in Mixed-Media mit Strukturpaste und blauer Acryllackfarbe auf einer Sperrholzplatte. Ja, tatsächlich mit Acryllack und nicht mit klassischer Künstleracrylfarbe. Acryllack wird sonst auch verwendet um Möbel, Vorhangaufhängungen, Gartenzäune oder andere Holzelemente zu malen. 2009 malte ich damit die grosse Mehrheit meiner Bilder und experimentierte dabei mit den verschiedensten Materialien und Motiven. Das Spezielle an Babykauz ist, dass die kleine Eule selbst mehrheitlich nicht gemalt wurde, sondern nur der blaue Hintergrund ergänzt mit blauen Tupfern, um seinen Federn eine Struktur zu geben. Die weisse Farbe von Babykauzes Federkleid entsteht durch die zwischen dem Blau durchscheinende weisse Grundierung.

Babykauz wurde bereits von vielen Atelierbesuchern bewundert. In Rheinfelden war er lange an prominenter Stelle aufgehängt. Als sie seinen Preis hörten, konnten sie seinen Wert meist sogleich verstehen, so friedlich und liebreizend wie er da auf seinem Aste sitzt und den Betrachter mit seinem niedlichen Blick selbst neugierig betrachtet.

Vögel Gemälde | 2009 - 2019

11/11/2019
von Manuel Süess
Vögel Gemälde | 2009 - 2019 | Manuel Süess

Heute stellen meine Vögel Bilder einen Gegenpol zu meinen feurigen und wilden Tanzmalereien dar. Zu Beginn war dies anders. Da gab es meine Tanzbilder noch lange nicht. Die Vögel Gemälde gehören zu meinen ältesten Werkreihen. Bilder wie Memory und Babykauz bildeten im Jahr 2009 den Anfang der Serie.

Wenn ich heute auf die inzwischen ein Jahrzehnt umfassende Geschichte meiner Vögel Malereien zurückblicke, bin ich selbst erstaunt über die Vielfallt an verschiedenen Techniken und Formen, die meine Vögel über die Zeit angenommen haben. Begannen sie in Weiss und Blau, ruhig und schlicht, wurden sie zeitweise farbig und dominant, dann wieder ruhiger und später wieder dominanter. Spannenderweise domminieren die schlichten und ruhigen Werke der Anfangszeit meine Gedanken an meine Vögel Bilder, obwohl über die ganze Zeit gesehen die ausdrucksstärkeren Varianten in der Anzahl mit ersteren die Waage halten.

Eines ist jedoch über die Zeit immer gleich geblieben, meine Bewunderung der Freiheit und Unabhängigkeit dieser faszinierenden Geschöpfe. So wurden viele meiner Vögel Gemälde von Vögeln inspiriert, die ich in freier Natur beobachten konnte. Von Mauerseglern über Spatzen, Möven, Meisen, Amseln und Milanen bis hin zu den frechen kleinen Zaunkönigen.

Ein Milan (2019) über den Dächern

04/11/2019
von Manuel Süess
Ein Milan (2019) über den Dächern

Mein Bild Nr. 824 Milan (2019) habe ich – der Name sagt es schon fast, aber nur fast – einem Milan gewidmet.

Er drehte majestätisch seine Runden, hoch oben in der Luft, aber auch zwischen den Häusern und über den Dächern meiner Nachbarn. Ausschauhaltend nach seinem nächsten Leckerbissen. Waren die Winde günstig flog er manchmal direkt vor meinem Fenster vorbei. Meist erblickte ich den Milan nur allein. Ab und an konnte ich ihn aber auch in Begleitung beobachten. Sei es wie er mit einer Milan-Dame durch die Lüfte tanzte. Oder später im Sommer, wie er mit einem Baby-Milan seine Runden drehte und seinem Nachwuchs die Geheimnisse der Lüfte lehrte.

Der Milan in meinem Gemälde ist mit Strukturpaste auf die Leinwand modelliert, den blauen Himmel im Hintergrund beobachtend. Sein Design ist dabei einerseits von meinen früheren Linolschnitt Kunstkarten inspiriert und andererseits von Scherenschnitten. Dabei schneide ich die Figur jedoch nicht aus der Leinwand aus, sondern modelliere die Flächen mit Strukturpasten auf die Leinwand. Zuletzt wird dann die Figur in der gewünschten Farbe gemalt. Bei meinen Vögeln bin ich dabei zur Farbe Weiss zurückgekehrt, da die weisse Farbe die Freiheit und Unabhängigkeit meiner Vögel besser symbolisiert als das zuletzt verwendete Schwarz, dass ich von meinen modellierten Tänzern in die Vögel Bilder übernommen hatte.

Mein Maltisch | Wo Gemälde entstehen

28/10/2019
von Manuel Süess
Mein Maltisch | Wo Gemälde entstehen

Ein Blick hinter die Kulissen. Auf meinem Maltisch wartet das neuste Gemälde auf den nächsten Arbeitsschritt. Es ist ein praktischer Tisch. Stabil und doch leicht zu zerlegen. Zudem lässt er sich ausziehen und in seiner Grösse verdoppeln. Ein Maltisch, was soll das, wo ist seine Staffelei? Fragen sie sich möglicherweise. Nun, mit gewöhnlichen Staffeleien konnte ich bisher wenig bis nichts anfangen. Zum Arbeiten sind sie mir zu unpraktisch und instabil. Zumindest die Staffeleien, die ich bisher gesehen habe. Da bevorzuge ich meinen Maltisch, kombiniert mit einer handlichen Tischstaffelei, die ich nach Bedarf zusammenklappen und auf die Seite stellen kann, um die ganze Tischfläche zur Verfügung zu haben.

Noch lange habe ich ihn nicht, meinen Maltisch. Er war ein willkommenes Geschenk, welches ich nach meinem Umzug nach Horw erhalten habe. Zuletzt, in Rheinfelden, arbeitete ich auf einem improvisierten Malgestell. Fotos habe ich davon leider keine. Wie so ein improvisiertes Gestell eben ist, bestand es aus auf Holzpflöcke gestapelten Brettern. Zuoberst befand sich ein grosses, schräg an die Wand gelehntes Brett als Arbeitsfläche. Für Leinwandbilder war das ganz ok, meine grossen Holzbilder hätten es wohl zum Einsturz gebracht.

Meine Holzbilder malte ich über Jahre hinweg direkt auf dem Boden. Für Spritztechniken war dies zum Beispiel sehr praktisch. Deckte man den Boden vorgängig weit genug um die Bilder herum ab, hielt sich auch der nachträgliche Putzaufwand in Grenzen. Zudem, meine grossen Holzbilder sind bis zu 20 Kilogramm schwer. Da war der Boden der ideale Arbeitsort. Doch nicht nur. Die massiven Holzplatten eigneten sich als Kunstwerk und Arbeitsplatz in einem genutzt zu werden. So sass oder stand ich manchmal direkt auf dem Bild, das ich gerade malte. Bevorzugt natürlich nicht in der frisch aufgetragenen Farbe.

Ausser es war gewollt. Unter meinen Holzbildern gibt es das einte oder andere Werk, bei welchem ich meine blossen Hände und Füsse als Malwerkzeug einsetzte.

Im Tanzhaus (2014) tanzen.

21/10/2019
von Manuel Süess
Im Tanzhaus (2014) tanzen.

Komm ins Tanzhaus tanzen. Hier trifft sich gross und klein, jung und alt, Giraffe und Elefant. Ganz egal welchen Tanzstil du magst, ob Paartanz, Alleintanz, Streetdance, Improvisation oder Ballett, in jedem Zimmer spielt andere Musik. Tanze so wie es dir gefällt. Jeder ist im Tanzhaus willkommen.

Mein Bild Nr. 730 Im Tanzhaus (2014) feiert die gigantische, facettenreiche Vielfalt an verschiedenen Tänzen, die es auf unserer Welt gibt und ermutigt jeden so zu tanzen wie es ihm oder ihr gefällt. Tanzen. Bewegen. Sorgen für einen Moment vergessen. Energie. Musik. Neue Taten warten. Tanzen. Wanken. Seine eigene Zukunft gestalten.

Das Gemälde Im Tanzhaus (2014) gehört zu meiner Reihe von Acryl-Collagen-Mischtechnik-Werken. Mischtechnik (Englisch: Mixed Media) bedeutet, dass der Künstler verschiedene Techniken bei der Herstellung seines Kunstwerkes miteinander kombiniert hat. In diesem Bild habe ich Acryl mit Collage- und Spachtelmassetechniken kombiniert. Für die Collage habe ich von mir selbst bemalte und dann in Stücke geschnittene Papier- und Kartonstücke verwendet. Die Collagenelemente bilden zudem die Grundstruktur des Tanzhauses inklusive Türe, Treppe, Fenster und Bilderrahmen im obersten Stock. Tatsächlich, im obersten Stock des Tanzhauses hängt ein abstraktes Kunstwerk, ein Bild im Bild sozusagen. Ein Element, das mir gefällt, und dass ich in späteren Werken des Öfteren wieder aufgenommen habe, auch mit Tanzbildern in Tanzbildern.

Man beachte auch die Katze, welche die Rolle als Türsteher übernommen hat. Sowie den Fischer im Kellerfenster, der hofft mit seinem Fisch die Katze von der Türe wegzulocken und zum Tanzen anzuregen. Viel ist los in meinem Tanzhaus.

Tanzen! | Tanzmalereien von 2013-2019

14/10/2019
von Manuel Süess
Tanzen! | Tanzmalereien von 2013-2019 | Manuel Süess

Der Tanzsport und im speziellen Turniertanz Latein war für lange Zeit eine meiner grossen Leidenschaften. Obwohl ich im Turniertanz nie allzu erfolgreich wurde, gab mir das Training und die Turniere während mehr als einem Jahrzehnt viel Freude, Spass, Motivation, Leidenschaft und Energie. So ist es umso erstaunlicher, dass es sehr lange dauerte, bis das Tanzen auch in meine Malerei einzog. Tatsächlich gab es 2010, Jahre vor meiner ersten Tanzmalerei und einige Zeit vor Gründung meines Kunstateliers, in der Neue Fricktaler Zeitung einen Zeitungsartikel über mich mit der Aufschrift «Der malende Tänzer», damals war das Tanzen mein Lebensinhalt und das Malen erfolgte nur so nebenbei.

Doch auch nach Gründung meines Ateliers und Gang in die selbständige Erwerbstätigkeit als Künstler ging es noch einige Zeit bis zu meiner ersten Tanzmalerei. Tatsächlich war die Entstehung meiner ersten Tanzbilder reiner Zufall. Wie es bei der abstrakten Malerei so ist, lassen sich manchmal die verschiedensten Formen in den wild gemalten Farben erkennen. Und so war es gegen Ende 2013 ein genau solcher Farbklecks auf einem meiner Bilder, der mich an einen wilden, leidenschaftlichen Tänzer erinnerte.

Tags darauf versuchte ich diesen Farbklecks zu reproduzieren, was in der abstrakten Malerei nicht immer ganz einfach ist, auch wen es sich einfach anhört. Farbklecks ist doch gleich Farbklecks oder etwa nicht? Doch es gelang. Und der Rest ist Geschichte, könnte man nun sagen.

Meine Tänzerlein haben seitdem eine lange Entwicklung mit Hochs und Tiefs, besser und weniger gelungenen Ausführungen, sehr technischen und wild abstrakten Versionen hinter sich. Doch am schönsten ist es immer, wenn sie beim meine Tanzmalerei betrachtenden Betrachter fröhliche Emotionen und Erinnerungen wecken und ihm oder ihr ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

Meine Tanzmalerei Nr. 823 Tanzen! 2.19

07/10/2019
von Manuel Süess
Meine Tanzmalerei Nr. 823 Tanzen! 2.19

Das Bild Nr. 823 Tanzen! 2.19 war nicht nur mein erstes Kunstwerk von 2019, sondern auch das erste Gemälde nach einer Malpause von knapp einem Jahr.

In diesem Jahr konzentrierte ich meine kreative Schaffenskraft auf die Vollendung meines zweiten Romans. Doch nicht nur. Daneben absolvierte ich auch Semester zwei und drei meines Studiums an der Hochschule Luzern.

Die Malpause wählte ich bewusst. Denn bei den vorangehend vollendeten Bildern merkte ich, dass das spielerische Element, dass meinen Tanzmalereien viel Spass und Freude einhauchte, etwas zu kurz gekommen ist. Die Tanzbilder waren Schritt für Schritt immer technischer geworden. Was nichts Schlechtes ist, denn so konnte ich die handwerkliche Qualität meiner Werke in den letzten Jahren stetig steigern. Doch die Verspieltheit fehlte mir. Daher beschloss ich Spachtel und Pinsel etwas ruhen zu lassen. Mit meinem zweiten Roman und dem Studium stand zudem genug Arbeit an, so dass ich wusste, dass mir währenddessen sicherlich nicht langweilig werden würde.

Nach der Veröffentlichung meines zweiten Buches nahm ich mir die Zeit einige meiner älteren Werke wieder anzusehen. Werke, die mir sehr gefielen, wovon sich einige auch in meinem privaten Besitz befinden. Ich betrachtete nicht nur meine frühen und späteren Tanzbilder, auch einige meiner frühen abstrakten Werke auf Holz nahm ich wieder hervor und schaute sie an. … und entdeckte die zuletzt fehlende Verspieltheit von neuem. Doch nicht nur in meinen Bildern. Vorwiegend dank meines zweiten Romans, in welchem ich meiner Fantasie freien Lauf liess, was in einem wunderbar aussergewöhnlichen Buch endete.

Somit war das Hauptprojekt für die Semesterferien zwischen den Prüfungen des alten Herbst- und des kurz bevorstehenden neuen Frühlingssemesters klar. Es galt wieder Pinsel, Farbe, Spachtel, Leinwand und Abdeckkarton zur Hand zu nehmen. So entstand in den daraufkommenden Wochen mein Bild Nr. 823 Tanzen! 2.19.

Dragiputz der Atelierdrache

30/09/2019
von Manuel Süess
Dragiputz der Atelierdrache

Dragiputz, Atelierdrache, Sicherheitschef und Terminkoordinator in Person.

Wenn Sie bei mir Anrufen, ist es gut möglich, dass Dragiputz den Anruf entgegennimmt. Als Sicherheitschef und Terminkoordinator meines Kunstateliers hat er das Telefon meist bei sich in seinem Hort. Sollte es einmal länger dauern, bis jemand rangeht, ist er wahrscheinlich am Tanzen. Denn wenn niemand schaut und gleichzeitig das Telefon klingelt, tanzt er für gewöhnlich frisch und fröhlich zu den Klängen des Klingeltons kreuz und quer durch mein Atelier. Glücklicherweise hat mein Telefon einen Anrufbeantworter.

Dragiputz, mein Atelierdrache, ist eine treue Seele. Ich kenne ihn bereits seit Kindestagen. Danach versteckte er sich für viele, viele Jahre bei meinen Eltern auf dem Dachboden. Vor einigen Jahren, als ich ihnen half den Estrich aufzuräumen, schlich er sich klammheimlich in die Waschküche. Neugierig, wie er ist, stieg er in die Waschmaschine. Natürlich nicht ohne diese vorher einzuschalten. Von der Rundfahrt erschöpft, ruhte er sich danach für einige weitere Jahre auf einem Schaukelstuhl mit Sicht auf den Pilatus aus.

2018 zog ich von Rheinfelden zurück in die Region Luzern. Und siehe da, eines Morgens stand Dragiputz plötzlich in meinem Atelier und verkündete, er sei mein neuer Sicherheitschef. Es sei nötig, dass ich einen solchen habe und als furchtloser Drache sei er perfekt für den Job geeignet. Einer meiner Barhocker gefiel ihm so sehr, dass er sich darauf sogleich seinen Drachenhorst einrichtete. Von hier habe er die perfekte Übersicht, verkündete er. Am liebsten geniesst er von dort die Aussicht auf Pilatus und Vierwaldstättersee.

Letzthin meinte er, sollte ich einmal säumige Zahler haben, solle ich es ihm ruhig sagen, er werde diesen gerne Feuer unterm Hintern machen. Bis dahin muss er sich damit begnügen das Cheminée im Garten einzuheizen.

E‘ FANTI BA‘ | Mein Kunstwerk Nr. 1

23/09/2019
von Manuel Süess
Nr. 1 E' FANTI BA' | Manuel Süess | 2008

E‘ FANTI BA‘ – warst auch du schon einmal da? Wenn nicht dann hast du definitiv was verpasst! Denn E‘ FANTI BA‘ ist die Wellness Oase für Junge und Junggebliebene. Da muss man einfach zumindest einmal gewesen sein. Worauf wartest du noch? Vergesse für einmal den Alltag und geniesse die unnachahmlichen Annehmlichkeiten von E‘ FANTI BA‘. Schwelge vor dich hin, lass dich in den Tag hinein treiben und verwöhne Körper, Geist und Seele. Das bietet dir nur das wundersame E‘ FANTI BA‘.

Moment! Du kannst dies hier lesen? Oh nein, denn nun muss ich dich leider enttäuschen. E‘ FANTI BA‘ wird seine Türe für dich niemals öffnen. Die Türsteher stehen im Ruf ihre strikten Regeln kompromisslos durchzusetzen. Eingelassen werden nur junge und junggebliebene Elefantendamen. Doch dennoch ist noch nicht alles verloren. Denn hier kannst du zumindest einen Ausschnitt aus dem Leben von E‘ FANTI BA‘ erwerben. Der junge, aufstrebende Künstler hat es irgendwie geschafft sich einzuschleichen. Wie? Fragst du. Das weiss selbst ich nicht. Doch erzählte er mir, dass auch in E‘ FANTI BA‘ die steigende Konkurrenz und Kosten nicht ohne Spuren zu hinterlassen vorübergingen. Vor allem die benötigten Unmengen an warmem Wasser machen ihnen zu schaffen. So konnten zuletzt nicht einmal mehr die berühmten Mosaike in Stand gehalten werden und verlieren allmählich ihren Glanz. Neusten Gerüchten zufolge soll das sagenumwobene E‘ FANTI BA‘ inzwischen sogar ganz unter Sand und Urwald verschwunden sein.

Doch du hast nun die grosse Chance das letzte Zeugnis des Glanzes von E‘ FANTI BA‘ zu dir zu holen. Greife zu solange du noch kannst! Nenne schon bald dieses Mosaik dein Eigen. Gönn dir dann ab und zu eine ruhige Minute, schwelge in der Welt von E‘ FANTI BA‘ und geniesse dein Leben.

Manuel Süess, 2008 (Original Text zum Mosaik E‘ FANTI BA‘)

---

Mein Werk E‘ FANTI BA‘ schuf ich 2008 nach dem erfolgreichen Abschluss meiner Ausbildung an der Schweizerischen Hotelfachschule Luzern. Die ersten Ideen zum Bild hatte ich bereits während dem letzten Semester. Neben der auf den Abschluss folgenden Stellensuche beschloss ich, E‘ FANTI BA‘ nicht nur als Skizze, sondern in verkaufsfähiger Qualität anzufertigen. Zusätzlich entschied ich mich meine Bilder fortan beginnend mit E‘ FANTI BA‘ zu nummerieren. So wurde E‘ FANTI BA‘ mein Kunstwerk Nr. 1.

Kurze Zeit später begann ich die Einzelteile für mein Mosaik E‘ FANTI BA‘ von Hand herzustellen. Schon bald merkte ich, dass ich eine einiges grössere Menge an Teile benötigen würde als gedacht, insgesamt wurden es über 14’000. Doch davon liess ich mich nicht abschrecken, vollendete E‘ FANTI BA‘ – mein Bild Nr. 1 – einige Monate später und stellte es für ein einen Verkaufspreis von einem kleinen Vermögen auf eine Auktionsplattform, welche weiss ich nicht mehr so genau. Und dann, … kam sogleich ein Milliardär, … kaufte es für das Zehnfache, … und zahlte ein grosszügiges Trinkgeld obendrauf, … ;) …, nein, schön wärs, … noch kann E‘ FANTI BA‘ in meinem Atelier bewundert werden. Zumindest noch so lange nicht einer dieser sagenumwobenen Milliardäre vorbeischaut und es sich als kleines Schmuckstück für sein Wohnzimmer sichert.

Einige Details zum Mosaik E‘ FANTI BA‘:

  • Das Mosaik bestehet aus über 14‘000 handgefertigten Einzelteilchen.
  • Jedes einzelne Mosaik-Teilchen ist ein Unikat, hergestellt aus mit Öl-Pastellen bemaltem Künstlerpapier (170g/m2, säurefrei).
  • Um die Farbe langfristig zu erhalten und als Schutz vor Staub und Schmutz wurde das Mosaik zum Abschluss mit Klarlack fixiert.
  • Angefertigt in ca. 150-200 Arbeitsstunden.
  • Der Rahmen und die Rückenwand sind aus Holz gefertigt.
  • Höhe: ca. 76cm Breite: ca. 111cm.

 

Rückblick & Werk Katalog 2018

06/02/2019
von Manuel Süess

Rückblick 2018

Im Frühjahr 2018 packte Manuel Süess seine sieben Sachen, lud sie in seinen fünftürigen Smart und in den Lastwagen der Umzugsfirma, fuhr los, kam an und schlug seine Zelte neu in Horw mit Sicht auf Pilatus und Vierwaldstättersee auf. Dieser Umzug bedeutete ebenfalls eine Rückkehr zu seinem Heimatort.

Der künstlerische Fokus dieses Jahres lag in der Fertigstellung, Überarbeitung, Drucksetzung und Veröffentlichung seines zweiten Romans »Das Panequarium-Experiment«. Von der Idee bis zum veröffentlichten Buch arbeitete er gut ein Jahr an diesem Projekt.

Neben seinem Kunstschaffen absolvierte Manuel 2018 Semester zwei und drei seines Studiums BSc in Business Administration an der Hochschule Luzern.

2018 malte Manuel Süess zwei Gemälde und veröffentlichte einen Roman. Seine Kunstwerke wurden in seiner Atelierausstellung in seinem Kunstatelier interessierten Besuchern und Kunden präsentiert.
 

Werk Katalog 2018

Werk Katalog 2018 als PDF bestellen.